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In nur drei Schritten zur Digitalen Transformation

Computerwoche-de_Roadmap für die digitale ZukunftDie Digitalisierung schreitet voran und durchdringt alle Branchen. Unternehmen müssen den Transformationsprozess endlich starten. Nur so können Sie in der Welt von morgen bestehen und – besser noch – den digitalen Wandel proaktiv und weitreichend mitgestalten.

Daher freut es mich, dass so ein reichweitenstarkes Medium wie die Computerwoche die Dringlichkeit der Thematik genauso sieht und mir die Gelegenheit gab, Unternehmen – am Beispiel der Automotiv-Branche – zu zeigen, wie eine Roadmap für die digitale Zukunft aussieht.

 

In der Automotive-Branche ist schon heute vom „Auto der Zukunft“ die Rede – vernetzt, umweltschonend, selbstfahrend. Um solchen disruptiven Innovationen zu begegnen, müssen Automobilhersteller und auch Zulieferer die digitale Transformation in Angriff nehmen. Dies betrifft nicht nur die IT-Abteilung, sondern alle Bereiche eines Unternehmens. Um den Transformationsprozess zu bewältigen, ist erfahrungsgemäß ein Vorgehen in drei Schritten sinnvoll. Im ersten Schritt zeigt ein Assessment, wie es um die digitale Zukunftsfähigkeit von Produkten, Kern- bzw. Kundenprozessen und der IT eines Unternehmens bestellt ist. In einem zweiten Schritt wird dann der IT-Bereich und als Drittes anschließend das gesamte Unternehmen oder einzelne Bereich, wie in diesem Fall der Produktionsbereich, unter die Lupe genommen. Ziel ist, das Unternehmen bereit für die digitale Transformation zu machen.

Diese drei Schritte schaffen Transparenz im Unternehmen und sind eine solide Basis für eine nachhaltige Digitalisierungsstrategie. Während man vor einigen Jahren noch der Meinung war, dass Prozessmodell und insbesondere die Kernprozesse stabil bleiben, weiß man heute, dass hier die größten Veränderungen anstehen. Eine enge Verbindung zwischen der Entwicklung neuer digitaler Komponenten – sei es für Assistenzsysteme, Remote-Funktionen, Überwachung oder Selbstdiagnose – und dem Betrieb dieser ist dringend erforderlich, um schnelle Anpassungen bzw. Updates rund um das Produkt vornehmen zu können.

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In Kategorie: IT

1 Kommentar

  1. Sehr geehrter Herr Böhm,

    Sie sprechen in dem Computerwoche-Artikel mit Ihren „Drei Schritten zur Digitalen Transformation“ erneut genau die Aspekte an, die für dieses Vorhaben relevant sind. Vor allem, wenn Sie vom „gesamten Unternehmen“ reden: Die komplette Unternehmenskultur muss sich auf Änderungen, die die Digitale Transformation mit sich bringt, einstellen. Dazu gehört meiner Ansicht nach eine innovativ getriebene, enge Zusammenarbeit zwischen IT und Betrieb. Die klassische IT, wie wir sie bisher aus den Unternehmen kennen – die einen Auftrag erhält, ausführt und damit ihre Aufgabe erledigt hat –, kann in dieser Form zukünftig nicht mehr bestehen bzw. erfolgreich sein. Diese „Mauer“ zwischen der IT und den Auftraggebern muss fallen und eine stetige und enge Zusammenarbeit muss folgen.

    Vielen Dank für diesen interessanten Beitrag. Frank Sempert

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